goldgesicht

Hier geht es weiter

433e73bea3424
Mein Humboldt-Weg
Wein Signe

Dem geneigten Leser zur Information

 

Als das Heimatmuseum vom Rathaus in die Kirchgasse umzog, hatten wir dort nur einen größeren Raum zur Verfügung, wo die Heimatgeschichte und der Bergbau unterzubringen war. Es wurde ein schönes kleines Museum wo man  feststellen konnte, daß die Frauen meistens zum heimatkundlichen  Exponaten untereinander rege Diskussionen betrieben und die Männer sich  staunend mit der Bergbaugeschichte auseinandersetzten.
Doch mit der Zeit sammelten wir viele Exponate zum Thema Bergbau, und es wurde schon ein  wenig eng
Nach langem Überlegen schlug ich der Vorstandschaft vor, das Museum durch einen bergbaukundlichen Wanderweg zu bereichern
Hier gab man zu Bedenken, daß die meisten von vielen Anwohnern als “Alte  Berglöcher bezeichnet wurden, wo alles was im Hause unangenehm war, in  diese Schächte und Pingen entsorgt wurde.
Doch der damalige  ehrenamtliche Bürgermeister Günter Blechschmidt scheute sich nicht, denn er hatte den touristischen Reichtum erkannt, und stellte hier einen  Städtischen Unimog nebst Fahrer zur Verfügung .
Jetzt halfen der  Fremdenverkehrsverein , Museums-verein, Bund Naturschutz und andere  Freiwillige zusammen und räumten diese Schächte und Pingen soweit aus,  daß der interessierte Wanderer nichts mehr von dem Unrat zu sehen bekam.
 (leider konnte ich krankheitsbedingt nicht mithelfen)
Nun konnte  Bürgermeister Blechschmidt auch einige Stadträte von der Bedeutung des Vorhabens  überzeugen,
Ich durfte beim Landgasthof Alexander von Humboldt meine  Entwürfe vorstellen, die der Regensburger Zahnarzt Dr. Gerold Pascher,  ein Pionier der ersten Stunde mit seinen Erleuterungen begeisternd unterstützte.
Nun konnte  beim “ Naturpark Fichtelgebirge “ dessen Sitz im Landratsamt Wunsiedel mit einem Geschäftsführers bestellt ist,  der Antrag zur Bezuschussung gestellt werden.
 Leider lehnte der damalige Geschäftsführer den von mir aufgezeichnete Plan über das gesamte Bergamts-revier Goldkronach ab, mit der Begründung , zweieinhalb Stunden Wanderung genügen

Und somit bl!ieb der jetzige Humboldt-wanderweg übrig .
Der Verein Heimatmuseum Goldkronach e.V. hielt mit der Uni München engen Kontakt, denn der Vorsitzende E.Arnold lernte Dr. Gerhard Lehrberger in Alexandersbad bei einem Vortrag der Uni Freiberg, Dr. Pforr kennen.
Dr. Lehrberger interessierte sich für Goldkronach, und dessen Goldvorkommen und sie verhandelten mit der Stadt Goldkronach, daß ein Student der Uni München hier seine Zulassungsarbeit über Gold in Goldkronach schreiben konnte. Hier war Bgm. Blechschmidt sofort dabei, überzeugte den damaligen Stadtrat und Wolfgang Irber konnte die kleine Wohnung im alten Schulhaus beziehen
Seine Zulassungsarbeit bekam das Heimatmuseum für seine Bücherei.
Als sich Dr. Lehrberger mit seinen Studenten beim Bürgermeister anmeldete, das Bergbaurevier zu befahren , war Dr. Pascher gleich begeistert und sagte: Günther wir hängen deine provisorischen Schilder auf und überraschen alle die mitwandern.
Gesagt-getan , wir starteten am frühen Abend noch und brachten die Schilder an allen historischen Orten an. Pascher hatte den Einfall, jeden Grundstücksbesitzer mit einzubinden, das wäre auch gleich das Einverständnis zum verbleiben der Schilder.-ein tolles Echo
Da sich die Bewilligung so lange hinauszog, fertigte ich aus alten Baletten aus des Bürgermeisters Betrieb selbst die 42 Häubchen nebst Tafeln an ,kaufte die dazupassenden Pfähle und die Beschilderung nahm gute Formen an
Mit Begeisterung legten einige Vereinsmitglieder mit Hand an
und wir waren überglücklich für Goldkronach etwas einmaliges geleistet zu haben, denn auch schriftliches gab es zu dieser Zeit fast nichs , hier waren die Stammtischler eine gut Information. Es gab aber auch immer wieder Rückschläge von Seiten der Angrenzer und des Jagdpächters, der Angst hatte, daß zum Beispiel am Tiefen Namen Gottes Stollen die Hirsche vergrämt werden, weshalb ich den Weg über den Häfnersgraben führen mußte wo auch ehemals  Bergbau betrieben wurde
Das zweite Provisorium stand dann längere Zeit, bis endlich die Bewilligung vom Naturpark Fichtelgebirge kam

 

wird noch fortgesetzt

 

2-Humboldtweg 234
02-19Er-ffnung-Katharinenpark-Wunsiedel-25.05

Das Original-handgemalt

Scan4694

In der Probierstube G.Wein

Das Vorbild zu den Tafeln

das vergrößerte Schild der Silber-Rose
so sollte das neue Schild aussehen

1-Humboldtweg Anfang-Schilder

vorstellrn der verschiedenen Schilder und Motive

1.Versuch-Rautenkrantz-Mühle-(29)

Testschil Rautenkran(t)z  Mühle

Anfang-Humboldtweg--042--2-

am Schmidtenschacht

Anfang Humboldtweg--048 (2)
Scheibenschacht-oberer- 6

Dr. Lehrberger und E.Arnold am Schwarzen Schacht (geschwärzt durch Studenten mit Fikodenschiefer

Der damlige Stadtrat für Infrastruktur +Tourismus half beim Oberen Scheibenschacht züchtig mit

2-HW-177

auch der Sicherheitssteiger der Grube Leoni  Martin Nägele half mit

16-Humboldtweg 5

der Brandholzer Altbürgermeister Hans Tröger war über die Idee erfreut

Jakobi-Schacht-  (95)

Martin Nägele Irmintraud Jasorka und Vorstand Eberhard Arnold im Hintergrund mein  mit Schildern voll beladenes Auto

0x.HW-Versuch-44
10-Silberrose -Silberrose (2)
10-Silberrose (1)

G.Lehrberger mit Unistudenten-Eberhard Arnold

Galde-19
[Goldbergknappen] [Mein Humboldt-Weg] [Rundgang Beginn] [Rund um Goldkronach] [Michael Götz] [Persönlichkeiten] [Kindergarten] [A.v.Humboldt Volksschule] [Geopunkt 8] [Zeche Goldkronach] [Katholisch Kirche] [Friedhof mit Kapelle] [Wanderparkplatz] [Gesegneter Friedrich] [Zartenhaus] [Silber Rose] [Zoppatental] [Chronik Brandholz] [Pochwerk 1562] [Mühle+Rautenkranz] [Unterer Scheibenschacht] [Denkmale] [Steinbruch] [Glasmacher] [Schmidten-Weiher] [Pochwerk Bayrische Zeit] [Heintzen-Weiberfeind-Schacht] [Schmidten-Schacht+Halde] [Nasses-Lichtloch] [Ludwig Wittmann-Schacht] [Tannen-Schacht] [Schönauer-Schacht] [Alter (Gold)-Schacht] [Oberer Scheiben-Schacht] [Jakobi-Schacht] [Rautenkrantz-Zeche] [Oberer Tannen-Schacht] [Ferber-Schacht] [Ritter St. Georg-Zeche] [Gemeinsames Zechen-Haus] [Oberer Name Gottes-Stollen] [Pingenzug Name Gottes-Zeche] [Mittlerer Name Gottes Stollen] [Tiefer Name Gottes Stollen] [Schmutzler-Zeche] [Häfners-Graben] [ev Stadtkirche] [Geburtshaus Otto Tornesi] [Distlers Mühle] [Kirchgasse] [Keller-Gasse] [Museum+Heimatgeschichte] [Schloß Goldkronach] [Stadt-Tor] [Ehemalige Gasthäuser] [Häfnerei] [Mühlen] [Goldwäscher] [Alaunbergwerk-Beständig Glück] [CZ Bergbau Plana] [Links] [Impressum]
433e73bea3424