goldgesicht
Rund um Goldkronach Wein Signe

Wandern Sie nun mit GŘnther Wein auf den

 Alexander von Humboldtweg

Řber die “Frńnkische Linie”
 im das “Goldkronacher Bergbaurevier


zu den Felsenkellern
ins Goldbergbau Museum
durch die Stadt Goldkronach
zu den Schl÷sser und ihre Geschichte

HUMBOLDTopt

guenther_wein@t-online.de

Wanderkarte-R-ckseite--1

Dank Altb├╝rgermeister G├╝nter Blechschmidt konnte der Heimatforscher und Hobbybergmann G├╝nther Wein diesen Weg schaffen
Blechschmidt gelang es, da├č der Naturpark Fichtelgebirge die Kosten und Pflege  ├╝bernahm, leider konnte das von Wein ausgearbeitete Projekt  (Bergbaurevier Goldkronach)nicht vollst├Ąndig aus Kostengr├╝nden  verwirklicht werden.
Dank auch an den damaligen Landrat von Bayreuth Dr. G├╝nter Dietel
um die Kosten zu verringern zeichnete G├╝nther Wein diese Karten und auch alle Bergwerkstafeln umsonst
guenther_wein@t-online.de

Karten Erkl├Ąrung
ein herzliches Gl├╝ck-Auf
allen Besuchern meine Webseite www.Goldbergknappen.de
Als das Museum in der Kirchgasse installiert wurde, stellte sich heraus┬   dass der zur Verf├╝gung stehende Raum f├╝r beide Abteilungen,┬   Heimatgeschichte und Bergbau zu klein war und hierdurch nicht viel vom┬   Goldkronacher Bergbaurevier gezeigt werden konnte
Nach langer  ├ťberlegung┬  fasste ich den Entschlu├č, das Bergbaurevier durch einenÔÇŁ┬   Bergbaukundlichen WanderwegÔÇŁ sichtbar und bewanderbar zu machen
Meistens, wie die Erfahrung zeigt braucht man auch einen Geldgeber.
Da unser Verein eine schwache Kasse besa├č und die Stadt Goldkronach durch┬  den Stadtr├Ąten damals dem B├╝rgermeister eine Absage bereiteten,  wendete┬  sich B├╝rgermeister G├╝nter Blechschmidt an den Naturpark  Fichtelgebirge
Aber oh weh dieser Mann vom Naturpark hatte vom  Bergbau wenig Wissen, da ich unser gesamtes Revier bewandern lassen  wollte, wurde ein gro├čer Teil meines Vorhabens┬  gestrichen und es blieb  nur eine schr├Ąg liegende 8 ├╝brig, was aber┬  immerhin noch zu 42  Bergbaust├Ątten reichte.
Monatelang zeichnete ich, zuerst auf  Tonpapier meine Ideen f├╝r die Schilder, die dann dem┬  Stadtrat im Saal  vom Alexander von Humboldt vorgestellt wurden.
Hier┬  war auch mein  Bergbaufreund Dr. Gerold Pascher aus Regensburg zugegen.┬  Er war sehr  begeistert ├╝ber meine Werke und da sich eine Woche sp├Ąter┬  Dr.  Lehrberger mit Studenten der TU M├╝nchen angemeldet hatte montierten┬  wir beide die provisorischen Schilder an die Bergbaurelikte, die er mit┬   Begeisterung fotogafierte, denn meistens halfen die Grundst├╝cksbesitzer┬  mit und fanden meine Idee sehr wohlwollend.
Als dann die┬   Studentengruppe eintraf, wurden sie vom Museumsvorstand Eberhard Arnold┬  ins Gel├Ąnde gef├╝hrt und Arnold, der ja nicht wusste, dass Wein und  Pascher Vorarbeit geleistet hatten, brach in Begeisterung aus, er  berichtete┬  B├╝rgermeister Blechschmidt dies und darauf bekam ich den  Auftrag, feste┬  Schilder anzufertigen.
Er spendete mir aus seiner  Firma nicht mehr┬  brauchbare Paletten, wo ich dann meine erste H├Ąubchen  anfertigte, die┬  bis zur endgiltigen Genehmigung durch den Naturpark  ihren Dienst taten.┬  Nat├╝rlich wurden einige Schilder von wahrscheinlich Bergbau begeisterten┬  entwendet was mich sehr betr├╝bte, jedoch Dr.  Pascher sagte, deine┬  Schilder sind so ansprechend, dass sie bestimmt in manchen┬  Mineralienkeller h├Ąngen.:
Nun, da ich nach wiederum vielen  Monaten┬  alle Schilder und Karten fertig gemalt hatte, wurden sie mit  Hilfe des┬  Bauhofes an Ort und Stelle angebracht
die H├Ąubchen fertigte nun die Firma Thomas Rie├č an , da diese ja impr├Ągniert werden mussten um der Witterung zu trotzen.
Ich habe die Karte so ausgestattet, dass auch Interessierte mit leichter Gehbehinderung diesen wertvollen Weg begehen k├Ânnen
Achten Sie bitte auf die gelb gestrichelten Umgehungswege, die die steilen Passagen umgehen und trotzdem ans Ziel f├╝hren.

Historischer R├╝ckblick bei der Er├Âffnug des Humboldtweges am 05.06.1993
┬ von Eberhard Arnold, Vorsitzender des Vereins ÔÇťHeimatmuseum Goldkronach e.VÔÇŁ
.Sammlung G├╝nther Wein,
┬ 

┬ Wir stehen hier unmittelbar an der Halde des ehemaligen F├Ârderschachtes der ZechenanlagenÔÇŁ Ritter Sankt GeorgÔÇŁ und ÔÇŁNamen GottesÔÇŁ
Der Schacht  hat eine Teufe von 44 Lachter, das sind ca. 88 m. Wie aus einem  Protokoll von 1740 zu entnehmen ist, und reichte fast bis auf den Grund  des Kronachtales
.
Nach der F├╝rstenzeche im Brandholzer Tal ist dies die zweitgr├Â├čte Grubenanlage im Goldkronacher Revier.
Das Bergbaugebiet erstreckt sich vom Wei├čen Main bis nach Nemmersdorf.:
Viele Grubenbezeichnungen sind noch heute bekannt, wie der ÔÇťSeilaustollenÔÇŁ, der ÔÇťFaule IglelÔÇŁ usw.
Die Geologische Situation ist im Gebiet von Goldkronach sehr  unterschiedlich, Formationen┬  des Erdaltertums, die herausgehoben┬   wurden, sto├čen an einer gewaltigen St├Ârung, der Fr├Ąnkischen Linie,  direkt an die Formation des Erdmittelalters.
Diabasg├Ąnge durchschneiden hier im alten Gebirge die Sedimentgesteine des Erdaltertums.
Die f├╝r den Bergmann so wichtigen Erzg├Ąnge, Kl├╝fte mit Quarz und Erz  gef├╝llt, durchziehen das Gebirge ├╝berwiegend in Nord-S├╝d-Richtung.
Der Bergbau hatte den Abbau von Gold und sp├Ąter auch Antimon zum Ziel.
Au├čerdem wurde bis etwa 1750 in der zeche ÔÇťUnverhoffter Segen GottesÔÇŁ  Alaunschiefer abgebaut zur Gewinnung von Schwefels├Ąure, Kupfer- und  Eisenvitriol.
Die Stadterhebung von Goldkronach geschah 1365 nach dem Vorbild der M├Ąrischen Bergstadt Iglau durch den N├╝rnberger Burggrafen  Friedrich V.
Schon vorher wurde der Goldbergbau betrieben.
Die Bl├╝tezeit d├╝rfte 1430 zu Ende gegangen sein.
W├Ąhrend der Regierungszeit der Burggrafen von N├╝rnberg und der sp├Ąteren  Markgrafen von Andechs und Bayreuth, wurde der Bergbau nach  verschiedenen Unterbrechungen, bedingt durch Kriege und Seuchen immer  wieder fortgesetzt.
1695 war Markgraf Christian Ernst mit dem Ertrag sehr zufrieden und lie├č einen Ausbeutedukaten pr├Ągen, in den folgenden  Jahrzehnten wurden keine nennenwerte Erfolge erzielt.
In der  preu├čischen Zeit von 1792 bis 1806 lie├č der preu├čische K├Ânig Friedrich  Wilhelm III. ebenfalls einen Ausbeutedukaten pr├Ągen mit der Inschrift  ÔÇťFeines Gold aus der F├╝rstenzecheÔÇŁ
Nachdem das Gebiet 1810 an Bayern  gefallen war, nahm sich der Bayrische Staat um den, w├Ąhrend der  franz├Âsischen Besatzung vollkommen┬  darniederliegenden Bergbau an und  lie├č die F├╝rstenzeche und die Silberne Rose aufw├Ąltigen , so da├č wieder  gef├Ârdert werden konnte.
F├╝r die Kinder der vielen Bergleute mu├čte eine neue Schule┬  in Brandholz gebaut werden..
1855 lie├č der bayrische K├Ânig Maximilian II. den letzten Ausbeutedukaten im  Goldkronacher Bergbaurevier┬  pr├Ągen, bald danach ging auch diese  Bergbauepoche zu Ende.
Die letzte Bergbauzeit im Goldkronacher┬   Revier┬  war von 1920-25, als die Fichtelgold AG den Ludwig Wittmann  Schacht in Brandholz 100 Lachter =200m abteufte und die tiefer liegenden Bergbauvorkommen baute.
Der Humboldt-Weg ber├╝hrt Relikte aus den  verschiedenen Bergbauepochen, aber nur einen Teil der vielen noch  sichtbaren Sch├Ąchte, Stollenmundl├Âchern, Pingen und Halden.
Dieser Wanderweg wurde vom Goldkronacher Heimat-und Bergbauforscher G├╝nther  Wein, nach dem ber├╝hmten Naturforscher Alexander von Humboldt benannt.
Nach seiner Ausbildung an der Bergakademie in Freiberg/Sachsen wurde  Humboldt vom Leiter des preu├čischen Bergwesens, Minister Friedrich Anton von Heinitz, in die ÔÇťneuen ProvinzenÔÇŁ gesandt.
Schon am 20. Juli 1792 war Humboldt auf einer Inspektionsreise in Goldkronach und hatte die F├╝rstenzeche befahren.
Am 1. Juli 1793┬  , also genau vor 200 Jahren und das ist auch der Anla├č,  weswegen heute diese┬  Er├Âffnung des Weges stattfindet, trat Alexander  von Humboldt seinen Dienst als Oberbergmeister in Franken an. Ihm  unterstanden die drei Bergamtsreviere Naila, Wunsiedel und Goldkronach.
Trotz des Widerstandes aus Berlin, wurde die Arbeit in der F├╝rstenzeche wieder aufgenommen.
Ein strafforganisierter Abbau, das Erkennen der wesentlichen geologischen  Strukturen und die Bevorzugung von Antimonit verhalfen dem Bergbau zu  einer kurzen Bl├╝te und verschafften der armen Bergbev├Âlkerung wieder  Arbeit und Brot.
Im Heimatmuseum Goldkronach k├Ânnen Sie ├╝ber den Goldkronacher Bergbau und ├╝ber Alexander von Humboldt informieren.
heute ge├Âffnet 14 bis 18 Uhr.
Die noch heute sichtbaren Zeugnisse einer fast 500 j├Ąhrigen  Bergbaugeschichte, wenn es auch nur Mulden, L├Âcher und Halden sind,  sollten nicht unter dem M├╝ll einer modernen Gesellschaft f├╝r immer  verschwinden, sondern den nachfolgenden Generationen weiterhin sichtbar  bleiben

Gl├╝ck-Auf

Das heutige Goldbergbaumuseum befindet sich┬  im ehemaligen Forsthaus in der Bayreuther Stra├če und ist an
┬ Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr ge├Âffnet
Sonderf├╝hrungen unter 092739840 Stadtverwaltung Goldkronach

Humboldtweg 234
[Goldbergknappen] [Rundgang Beginn] [Rund um Goldkronach] [Kindergarten] [Volksschule] [Geo Punkt 8] [Zeche Goldkronach] [Katholische Kirche] [Friedhof] [Wanderparkplatz] [Gesegneter Friedrich] [Zartenhaus] [Silber Rose] [Zoppatental] [Chronik-Brandholz] [Pochwerk 1562] [MŘhle+Rautenkranz] [Unterer Scheibenschacht] [Denkmale] [Steinbruch] [Glasmacher] [Schmidten-Weiher] [Pochwerk bayr. Zeit] [Heintzen-Weiberfeind-Schacht] [Schmidten-Schachthalde] [Nasses Lichtloch+Schulen] [Ludwig Wittmannschacht] [Tannen-Schacht] [Sch÷nauer-Schńchtlein] [Alter (Gold?) Schacht] [Oberer Scheiben-Schacht] [Jakobi-Schacht] [Rautenkrantz-Schacht] [Oberer Tannen-Schacht] [Ferber-Schacht +R÷sche] [Ritter St.Georgzeche] [Gemeinsames Zechenhaus] [Pingen Name Gottes-Gang] [Mittlerer Tagstollen Name Gottes] [Tiefer Tagstollen Name Gottes] [Schmutzlerzeche] [Hńfners-Graben] [Stadtkirche-Beschreibung] [Stadtkirche] [Kirchgasse] [Kellergasse] [Museum+Stadtgeschichte] [Schlo▀ Goldkronach] [Stadttor] [Ehemalige Gasthńuser] [Hńfnerei] [Goldwńscher] [Alaun-Bestńndig GlŘck] [Links] [impressum]