goldgesicht

Hier geht es weiter

433e73bea3424

Hier geht es weiter

433e73bea3424

Hier geht es weiter

433e73bea3424

Hier geht es weiter

Mittlerer Name Gottes Stollen Wein Signe

25 Jahre
Wiederaufwńltigung
Mittlerer Tagstollen der Zeche Name Gottes

┬ 

Kopie-vonNaGoHal--004
Na-Go-Handaufw-ltigung-20
Na-Go-Handaufw-ltigung-10
Na-Go-Handaufw-ltigung-18
Na-Go-Handaufw-ltigung-14 (2)
Na-Go-Handaufw-ltigung-21
Na-Go-Handaufw-ltigung-25
Na-Go-Handaufw-ltigung-13
Maschinelle-Aufw-ltigung---390--40----Kopie 302Bergbau-klein
DSC07893
Na-Go-hist-Halde-1_1
DSC07894
IMG_6376
DSC07896
IMG_6377
DSC07897
IMG_6373--2-_1
Na-Go-Namen-Gottes-R-stofen-22_1
Na-Go-R-stofen-26_1
Na-Go-hist-Halde-1_2
DSC07894

├é┬ 

Ein fr├â┬╝hzeitlicher Gold-R├â┬Âstofen auf dem Goldberg bei Goldkronach


Im Zuge der touristischen Erschlie├â┼Şung des ├óÔéČ┼“Name Gottes-Mittleren┬   Stollens├óÔéČ┬Ł durch die Gemeinde Goldkronach wurde im Herbst 1993┬   s├â┬╝dwestlich des Stollenmundloches die verst├â┬╝rzten Reste eines in die┬   Zeit um 1600 zu datierenden R├â┬Âstofens zur Aufbereitung goldhaltiger  Erze angeschnitten. Daraufhin fand im Fr├â┬╝hjahr 1994 eine mehrw├â┬Âchige  Grabung des Bayerischen Landesamtes f├â┬╝r Denkmalpflege statt.

Der im Tal┬  der Kronach gelegene Ort verdankt seinen Namen und die Erhebung zur┬  Stadt durch die Burggrafen von N├â┬╝rnberg seinen Goldreichtum.  Mindestens┬  seit dem 14. Jahrhundert wurde das in d├â┬╝nnen Quarzg├â┬Ąngen  eingelagerte┬  Edelmetall gewonnen. Anfangs siebte man vermutlich das aus dem├é┬  Berg┬  gewachsene Gold, das sogenannte Flu├â┼Şgold, aus den  Bachsedimenten der┬  Umgebung. Seit 1323 ist ein bergm├â┬Ąnnischer Abbau  der Goldquarzg├â┬Ąnge auf┬  dem ├â┬Âstlich der Stadt gelegenen Goldberg  nachgewiesen. ├â┼“ber zahlreiche┬  Stollen und Schachtsysteme f├â┬Ârderte man das im Ganggestein eingelagerte┬  Gold zutage. Die meisten Stollen und  Sch├â┬Ąchte wurden vom Landesherren┬  und dem Adel angelegt und  unterhalten. Nur wenige Stollensysteme, wie┬  beispielsweise der ├óÔéČ┼“Name  Gottes-Stollen├óÔéČ┬Ł, durften von der ortsans├â┬Ąssigen Bev├â┬Âlkerung  eigenst├â┬Ąndig betrieben und ausgebeutet werden. Neben Gold┬  l├â┬Âste man  Silber und im sp├â┬Ąterer Zeit auch Antimon, das der Herstellung┬  von  Lettern f├â┬╝r Druckst├â┬Âcke diente, aus dem stark arsen- und┬   schwefelhaltigen Ganggestein. Sp├â┬Ątestens ab dem 17. Jahrhundert nahm  die Bedeutung des Gold- und Silberbergbaus stetig ab.Bereits 1530  wurden┬  die alten Halden nochmals durchgearbeitet und auf ihren  Edelmetallgehalt hin untersucht. Mit Hilfe der Amalgamation wollte man  ├â┬╝berdies ab 1638┬  auch den Feingoldgehalt gewinnen. Versuche im sp├â┬Ąten 18. Jahrhundert,┬  den Bergbau├é┬ ├é┬ ├é┬ ├é┬  erneut zu beleben, scheiterten an der geringen┬  Ergiebigkeit der noch unausgebeuteten Gangsysteme.  Fr├â┬╝here Goldgehalte┬  von ├â┬╝ber 200 g pro Tonne Ganggestein konnten nun  bei weitem nicht mehr┬  gefunden werden.

Bei den vom Bayerischen  Landesamt f├â┬╝r┬  Denkmalpflege durchgef├â┬╝hrten Grabungen wurde etwa 20 m  s├â┬╝dwestlich des┬  Stollenmundloches, imleicht nach S├â┬╝den abfallendem  Hangbereich, unter┬  eine nahezu kreisrunde Steinsetzung aus Diabas-,  Gneis- und┬  Tonschieferbrocken freigelegt. (Abb. 121 oben). Der auf den  anstehenden┬  Schotter aufgesetzte, ungef├â┬Ąhr 50 cm hohe Steinkranz  besa├â┼Ş einen┬  Durchmesser von etwa 3m. Sein Inneres war mit Lehm,  Schotter und┬  Steinbrocken verf├â┬╝llt. Nach oben schlo├â┼Ş eine aus stark  vergl├â┬╝hten┬  Lehmziegeln gef├â┬╝gte, ebene Ofenplatte, auf der sich  zahlreich┬  eigebrannte Schlackenspritzer fanden, die Verf├â┬╝llung ab.  ├â┼“ber dieser┬  Ofenplatte lagen die geringen Reste des Versurzes einer  mit Lehm┬  verstrichenen Kuppel aus verkohlten Steinbrocken und┬   Lehmziegelfragmenten. Im S├â┬╝dosten der Steinsetzung grenzte eine nahezu┬  rechteckige, etwa 10 cm in den anstehenden Schotter eingetiefte Grube┬   an. Sie enthielt eine <Verf├â┬╝llung aus Holzkohle und einigen kleinen┬  Schlackenklumpen, die nach metallurgischen Untersuchungen einen hohen┬   Arsen-, aber nur einen geringen Goldgehalt aufwiesen. Im S├â┬╝den war  eine┬  mit Holzkohle durchsetzte Lehmschicht, die wohl als  Aritsplattform┬  diente, und eine darunterliegende m├â┬Ąchtige  Tonschieferpackung an die┬  Steinsetzung anplaniert. Bon dieser Seite  erfolgte vermutlich die┬  Beschickung des einen Backofen ├â┬Ąhnlichen, mit  einer Kuppel ├â┬╝berw├â┬Âlbten┬  Ofens mit Holz und den zerkleinerten  goldf├â┬╝hrenden Erzen. Durch das┬  sogenannte R├â┬Âsten des  Edelmetallhaltigen Kieses im Holzfeuer wurden die┬  Erze einerseits weich und m├â┬╝rbe gemacht. Andererseits verbrannte das┬  Feuer die fetten  Bestandteile des Erzes, wie Schwefel und Bitumen, durch welche die  Metalle beim Schmelzvorgang zum Teil in die Schlacke gef├â┬╝hrt wurden.  Bei der Grabung fanden sich nur noch geringe Reste des┬  Ofenaufbaus und  wenige edelmetallarme Schlacken. Es ist einher┬  anzunehmen, da├â┼Ş man die Ofenplatte und Lehmkuppel, nachden der Ofen┬  aufgegeben worden war,  systematisch abgebaut hat, um die in den┬  anhaftenden Schlacken und  Erzresten enthaltenen Edelmetalle ausbeuten zu k├â┬Ânnen. Da vermutlich an Ort und Stelle mehrfach gepochten, ger├â┬Âsteten┬  und ausgelesenen Erze  wurden zur weiteren Verarbeitung ins Tal┬  geschafft, dort in├é┬   Goldm├â┬╝hlen weiter zerkleinert und die Edelmetalle┬  durch Waschen und  Schmelzen herausgel├â┬Âst. Der Name des n├â┬Ârdlich von├é┬ ┬  Goldkronach  gelegenen Ortsteil Goldm├â┬╝hl belegt dies eindeutig.
Der┬   Arbeitsablauf und die in der fr├â┬╝hen Neuzeit ├â┬╝blichen technischen┬   Einrichtungen der Goldgewinnung werden besonders ausf├â┬╝hrlich von G.┬   Agricola in seinen 1556 herausgegebenen B├â┬╝chern zum Berg- und┬   H├â┬╝ttenwesen dargestellt. Ein von ihm abgebilderter R├â┬Âstofen (Abb.  122)├é┬ ┬  ├â┬Ąhnelt dem bei Goldkronach untersuchten Befund sehr stark.  Aufgrund der┬  geringen Gr├â┬Â├â┼Şe des Goldkronacher Ofens ist zu vermuten,  da├â┼Ş man hierin┬  nur kleine Mengen Erz f├â┬╝r den Probiervorgang ger├â┬Âstet hat. Mit Hilfe┬  verschiedener Probierverfahren wurden die  auszubeutenden Quarzg├â┬Ąnge auf┬  ihre Zusammensetzung und  Edelmetallhaltigkeit hin untersucht.

Etwa 4m s├â┬╝dlich des Ofens  fand sichim westlichen Bereichder den Hang┬  hinabgesch├â┬╝tteten,  planierten und verdichtenden Abraumhalde des ├óÔéČ┼“Name┬  Gottes Stollens├óÔéČ┬Ł ein Nordwest-S├â┬╝dost ausgerichtetes,zweiteiliges┬  Trockenmauerfundament aus Diabasquadern (Abb. 121). S├â┬╝dlich war der┬  rechteckige Sockel  eines aus Sch├â┬╝sselkacheln gef├â┬╝gten Ofens angesetzt.┬  Vermutlich im  sp├â┬Ąten 16. und 17. Jahrhunsert ├â┬╝ber den Fundamentmauern┬  ein  Fachwerkgeb├â┬Ąude, das von den im benachbarten Stollen arbeitenden┬   Bergleuten als Zechenhaus oder ├óÔéČ┼“Kaue├óÔéČ┬Ł, also als beheizbare  Versammlungs- und Speisestube sowie als Werkzeuglager genutzt wurde. Die Sreinsetzung des Probierofens wird gesichert und der Bev├â┬Âlkerung  zug├â┬Ąnglich gemacht. Der Ofen soll in den gesamten Bergbaurevier  f├â┬╝hrenden Humboldt-Weg┬  integriert werden

Na-Go-R-stofen-1_1
Na-Go-Namen-Gottes-R-stofen-22_2
NaGoHal--007_1
[Goldbergknappen] [Humboldt-Weg] [Rundgang Beginn] [Michael G÷tz] [Pers÷nlichkeiten] [Kindergarten] [A.v.Humboldt Volksschule] [Geopunkt 8] [Zeche Goldkronach] [Katholisch Kirche] [Friedhof mit Kapelle] [Wanderparkplatz] [Gesegneter Friedrich] [Zartenhaus] [Silber Rose] [Zoppatental] [Chronik Brandholz] [Pochwerk 1562] [MŘhle+Rautenkranz] [Unterer Scheibenschacht] [Denkmale] [Steinbruch] [Glasmacher] [Schmidten-Weiher] [Pochwerk Bayrische Zeit] [Heintzen-Weiberfeind-Schacht] [Schmidten-Schacht+Halde] [Nasses-Lichtloch] [Ludwig Wittmann-Schacht] [Tannen-Schacht] [Sch÷nauer-Schacht] [Alter (Gold)-Schacht] [Oberer Scheiben-Schacht] [Jakobi-Schacht] [Rautenkrantz-Zeche] [Oberer Tannen-Schacht] [Ferber-Schacht] [Ritter St. Georg-Zeche] [Gemeinsames Zechen-Haus] [Oberer Name Gottes-Stollen] [Pingenzug Name Gottes-Zeche] [Mittlerer Name Gottes Stollen] [Tiefer Name Gottes Stollen] [Schmutzler-Zeche] [Hńfners-Graben] [ev Stadtkirche] [Geburtshaus Otto Tornesi] [Distlers MŘhle] [Kirchgasse] [Keller-Gasse] [Museum+Heimatgeschichte] [Schlo▀ Goldkronach] [Stadt-Tor] [Ehemalige Gasthńuser] [Hńfnerei] [MŘhlen] [Goldwńscher] [Alaunbergwerk-Bestńndig GlŘck] [CZ Bergbau Plana] [Links] [Impressum]